2.Worbiser Mini-WM am 04.04.09

Leinefelde-Worbis. Über 500 Menschen säumten das Areal der Ohmberghalle in Worbis. Darunter sind weit mehr als 200 Mädchen und Jungend, die sehnsüchtig darauf warten, endlich dem kleinen Handball hinterher jagen zu können. Wenn das geschieht, ist WM-Zeit in der Ohmberghalle. So wie am Samstag, als die Handballer von Einheit Worbis zur 2. Mini-WM eingeladen hatten.

Der Ruf, den Organisatorin Kathrin Hausmann bei der Einladung ausgestoßen hat, muss so laut gewesen sein. Die ersten bis vierten Klassen der Worbiser Grundschule sowie die beiden Kindergärten der Wipperstadt waren der Einladung gefolgt und hatte noch einmal ein Drittel mehr Kinder dabei als im vergangenen Jahr.

Die anwesende Lokalprominenz aus Sport und Politik traute ihren Augen kaum. Gerd Reinhardt, Bürgermeister der Einheitsstadt, sagte als Schirmherr des Turniers, dass er stolz sei darauf, was der Worbiser Handball erreicht habe. Wolfgang Schug, gerade wiedergewählter Vereinspräsident, hatte nur lobende Worte für die Handballer parat und wünschte den Kindern in seiner typischen Art ein freudiges: „Lasset die Bälle fliegen.“

Das taten die dann auch, trafen weit über 200 Mal in 21 Spielen das Tor auf den beiden Spielfeldern. Geleitet wurden die Spiele von Schiedsrichtern der Abteilung, betreut wurden die Kinder von aktiven Handballern. Das bewährte Konzept zeigte auch diesmal wieder Wirkung, zauberte begeisterte Ausdrücke in die Gesichter der Kinder. Die waren zu deren Freude auch diesmal wieder mit Landesflaggen der bei der Weltmeisterschaft aktiven Nationalmannschaften geschmückt, sodass sich in Worbis wieder Spanier, Deutsche, Mazedonier und zahlreiche andere Nationalitäten tummelten und nach fünf Stunden sagen konnten: „Es war eine gelungene zweite Miniweltmeisterschaft.“ „Wir haben schöne Stunden erlebt“, sagt Organisatorin Kathrin Hausmann. Sie dankte nicht nur den Kindern für ihre Teilnahme sondern auch allen Helfern, seien es jene, die materiell unterstützen oder aktive geholfen haben.