20.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SV Einheit 1875 Worbis I – Northeimer HC III   29:23 (15:6)

WBS I mit:

Jäger – Befuß, Eberhardt (4), Kaufmann (10), Gerboth (2), Schmidt (4), Fütterer (7), Kürsten, Schönecker, Bemmlott, Stöber (2)

Stationen:

6:0, 11:1, 14:3, 15:6 (HZ), 20:10, 23:18, 25:20, 27:21, 29:23 (Endstand)

Sie haben es geschafft – die I. Worbiser Damen sind in die Regionsoberliga aufgestiegen und haben daher ihr Saisonziel erreicht. Doch ein Selbstläufer war dieser Sieg nicht. Für die Worbiserinnen ging es um alles oder nichts. Der Gewinner dieser Partie war nach Spanbeck/Billingshausen der zweite Aufsteiger. Im Hinspiel unterlagen die Worbiserinnen klar mit 20:30. Sie brauchten eine Weile, um ins Spiel zu finden, ließen sich das langsame Spiel der Gäste etwas aufzwängen, taten selbst auch nicht viel für einen schnelleren Spielaufbau. Dennoch zeigten sie in der ersten Halbzeit sehr deutlich, warum sie in die Regionsoberliga gehören. Über einfache Rückraumtore insbesondere durch die an diesem Abend starke Karina Kaufmann führten sie bald deutlich mit 11:1. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit ließen sie etwas nach, ermöglichten so den Gästen drei Tore in Folge. Nach dem Wechsel drehten sie dann wieder richtig auf, führten bald mit 20:10. Es schien eine klare Sache zu werden. Im Kopf hatten sie den Sieg schon in der Tasche. Doch die Gäste gaben nicht auf. Der Worbiser Faden riss. Anstatt das Spiel taktisch über die Bühne zu bringen, schlossen sie ihre Angriffe völlig überhastet ab, leisteten sich technische Fehler und vernachlässigten die Abwehr. Northeim nutzte die Chance und verkürzte den Abstand auf 5 Tore. Zum Glück fingen sie sich wieder und konnten diesen Abstand bis zum Ende konstant halten. Sicherlich spielte auch eine Rolle, dass die Gäste nicht mehr mit ganzer Kraft ans Werk gingen, schließlich war ihnen der Aufstieg nicht wichtig. Am Ende gewannen die Worbiserinnen daher verdient. Die I. Worbiser Damen haben sich den Aufstieg gewünscht und auch erarbeitet. Dabei konnten sie jederzeit auf die Unterstützung der II. Damen bauen, die immer gern und voller Tatendrang aushalfen. Außerdem profitierten sie am Ende auch von dem unerwarteten Sieg der II. Damen gegen Northeim. Ohne diesen hätten die I. Damen auch im Falle eines Sieges keine Aufstiegsmöglichkeiten mehr gehabt. Es hat sich also auch im Damenbereich gezeigt, dass sich eine gute Zusammenarbeit mehr als auszahlt.

19.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SG Spanbeck/Billingshausen - SV Einheit 1875 Worbis I   29:27 (15:12)

WBS I mit:

Waslowski – Jung (1), Werner (1), Schmidt (5), Schilling (3), Jäger, Wartewig (4), Eberhardt (5), Kaufmann (5), Gerboth, Fütterer (3), Menge

Stationen:

4:1, 7:4, 9:4, 12:6, 13:10, 15:12 (HZ), 18:6, 20:16, 21:19, 23:21, 27:22, 28:26, 29:27 (Endstand)

Voller Kader, kämpferisch starke Leistung und dennoch das Spiel und damit den Meisterschaftstitel verloren. Nur noch auf dem Papier haben die ersten Worbiser Damen nun noch die Chance auf den Meistertitel. Hoch motiviert gingen die Worbiserinnen in das Rückspiel gegen den Mitfavoriten aus Spanbeck. Das faire Publikum in der gut gefüllten Halle in Bovenden erlebte das erwartet spannende Spiel. anders als im Hinspiel konnten die Gastgeberinnen auf ihre Stammtorhüterin und den vollen Kader zurückgreifen und machte so von Anfang an Druck. Sie spielten einen schnellen Ball und kamen immer wieder über die Außenspielerinnen zu Torerfolgen. Auch die starke Halblinke bekamen die Worbiserinnen nicht in den Griff. Erst nach 10 Minuten fingen sich die Worbiserinnen und stellten sich auf das gegnerische Spiel ein. Leider lagen sie da bereits mit fünf Toren (9:4) zurück. Nun zeigten auch die Worbiserinnen im Angriff, was sie konnten. Über sehenswerte Spielzüge kamen sie zum Torerfolg. Allerdings haperte es immer wieder auf der rechten Abwehrseite, so dass die Gäste ihre Führung hielten. Bereits in der ersten Halbzeit machte das Schiedsrichtergespann leider keine gute Figur und gestaltete das Spiel mit oft einseitigen Zeitstrafen zu sehr mit. Dann in der 20. Minute der Schock für die Worbiserinnen. Stefanie Schilling verletzte sich nach einem Zusammenprall mit einer gegnerischen Spielerin derart schwer, dass zur Sicherheit der Notarzt gerufen wurde. Dieser gab zwar Entwarnung, das Spiel war für Stefanie allerdings vorbei. Ein herber Rückschlag für die Worbiserinnen. Sie stellten nun auf Manndeckung der starken Rückraumspielerin um. Das verunsicherte die Gastgeberinnen. Leider nutzten die Worbiserinnen in dieser entscheidenden Phase zahlreiche klare Torgelegenheiten nicht und konnten nicht aufschließen. Mit einer schmeichelhaften Führung der Gastgeberinnen ging es in die Pause. Auch nach dem Wechsel schenkten sich die Teams nicht, kämpfte verbittert für den Sieg. Trotz doppelter Manndeckung konnten die Worbiserinnen den Torerfolg über die Kreisspielerin nicht verhindern. So gelang es ihnen nicht, den Abstand zu verkürzen. Nach einer eigenen doppelten Unterzahl lagen sie fünf Tore (27:22) zurück. Die danach für die Gastgeber verhängten zwei Zeitstrafen nutzten die Worbiserinnen nicht effektiv genug. Sie schlossen ihre Angriffe zu hektisch ab. Danach waren die Worbiserinnen körperlich und mental kaputt, mussten die Spanbeckerinnen mit zwei Toren davonziehen lassen. Zwar kamen sie noch einmal auf zwei Tore heran. Leider machten die Schiedsrichter in diesem so wichtigen Spiel keine gute Figur, griffen zu einsichtige Strafen zu sehr in das Spielgeschehen ein. Trotzdem hätten die Worbiserinnen mit mehr Konzentration in den entscheidenden Phasen gewinnen können. Leider war es ihnen an diesem Abend nicht vergönnt. Am letzten Spieltag treffen sie nun auf Northeim und können mit einem Sieg den Aufstieg perfekt machen. Da am selben Tag die zweiten Worbiser Damen auf Spanbeck treffen, sollte die Meisterschaft sicherlich nicht in Worbiser gefeiert werden können.

18.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SV Einheit 1875 Worbis I – TSV Fredelsloh   26:8 (13:3)

WBS I mit:

Waslowski – Schilling (5), Jäger (5), Schönecker, Wartewig (4), Kaufmann (4), Stöber (4), Befuß (1), Gerboth (2), Bemmlott (1)

Stationen:

8:0, 10:2, 13:3 (HZ), 15:4, 22:4, 25:6, 26:8 (Endstand)

Nach der Kür am Freitag gegen Spanbeck folgte am Samstag dann gegen den Tabellenletzten aus Fredelsloh die Pflicht. Dieses Spiel mussten die Worbiserinnen einfach gewinnen, um ihrem Traum vom Aufstieg und der Meisterschaft mit großen Schritten näher zu kommen. Trotz einiger Ausfälle gingen sie auch mit Unterstützung der zweiten Mannschaft und Debütantin Juliane Bemmlott als Favoriten an den Start. Und dieser Rolle wurden sie von Anfang an gerecht. Mit einer 4:2-Abwehr ließen sie den Gästen wenige Möglichkeiten, agierten dafür im eigenen Angriff konsequent und sicher. Schnell führten sie mit 8:0. Aufgrund einiger Nachlässigkeiten der Außenabwehr konnten die Gäste bis zur Pause noch drei Treffer erzielen. Nach dem Wechsel ließen es die Worbiserinnen sehr ruhig angehen, merkten dann auch den Kräfteverschleiß vom Vortag. Die Gäste hatten nun spielerisch gar nichts mehr entgegenzusetzen. Allerdings ließen sich die Einheit-Damen das sehr langsame Spiel aufdrängen. Sehenswert war dieses Spiel wahrlich nicht. Beide Teams waren einfach nur froh, als es abgepfiffen wurde. Die Worbiserinnen hätte sicherlich weit über 40 Tore erzielen können, ließen aber viele Chancen ungenutzt. In den letzten beiden Spielen warten auf die Worbiserinnen die schweren Gegner der Liga, wobei bereits am nächsten Samstag die Meisterschaft entschieden sein könnte.

17.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SV Einheit 1875 Worbis I – SG Spanbeck/Billingshausen   22:20 (10:6)

WBS I mit:

Waslowski – Jung (4), Werner, Schilling (6), Jäger, Wartewig (1), Eberhardt, Kaufmann (5), Gerboth, Fütterer (5)

Stationen:

2:3, 7:3, 8:5, 10:6 (HZ), 11:7, 11:12, 14:13, 16:14, 17:17, 21:18, 22:20 (Endstand)

In dem äußerst spannenden Spitzenspiel der Regionsliga setzten sich die Worbiser Damen knapp aber verdient gegen den Mitfavoriten aus Spanbeck durch. Dabei erlebten die Zuschauer ein Spiel voller Höhen und Tiefen. Die Worbiserinnen begannen verhalten, führten zwar schnell mit 2:0, mussten diese aber wenig später mit 2:3 abgeben. Dann in der achten Minute der Schock für die Einheit-Damen. Die Worbiserin Melanie Eberhardt wird im Eifer des Gefechts unabsichtlich mit dem Ellenbogen am Kopf getroffen – Platzwunde. Der RTW wird gerufen, das Spiel ist für 20 min unterbrochen. Dieses Ereignis, so scheint es, hat die Worbiserinnen mehr zusammengeschweißt und einen Leistungskick gegeben. Beweglich und mit viel Übersicht agierten sie nun im Angriff und erzielten im Zusammenspiel sehenswerte Tore. Bis zur Halbzeit konnten sie sich verdient auf 10:6 absetzen. Doch nach dem Wechsel riss der gute Faden. In der Offensive agierten sie zu unbeweglich, trauten sich zu wenig zu, schlossen unüberlegt ab. Auch in der Defensive klappte es nicht. Immer wieder kam die Linksaußenspielerin der Gäste zum Torerfolg. So wurde aus einer komfortablen 4-Tore-Führung ein knapper Rückstand. Das Spiel drohte zu kippen. Und just in diesem Moment schlug die Stunde der jüngsten auf dem Platz. Die 16-Jährige B-Jugendliche Laura Fütterer ging ohne Druck ins Spiel, nahm sich ein Herz und führte ihr Team mit beherzten Rückraumwürfen zurück ins Spiel. Angesteckt von dieser Euphorie fanden auch die anderen wieder zu ihrer alten Form und agierten in der Offensive nun wieder deutlich beweglicher. Auch in der Defensive standen Abwehr und Torfrau besser, ließen die Gäste weniger zum Zug kommen. Allerdings schafften sie es nicht, sich deutlich abzusetzen. So mussten sie bis zum Ende zittern. Erst wenige Minuten vor Schluss konnten sie sich auf 3 Tore absetzen und gewiss sein, dieses Spiel zu gewinnen. Mit diesem Sieg haben sie den Grundstein für den Aufstieg gelegt. Die Meisterschaft ist allerdings noch nicht entschieden. Die beiden Teams treffen bereits am nächsten Samstag, 02.05.15 zum Rückspiel in Bovenden aufeinander. Danach werden der Aufstieg und auch die Meisterschaft entschieden sein.

16.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SV Einheit 1875 Worbis I – HG Rosdorf-Grone III   24:8 (13:6)

WBS I mit:

Waslowski – Befuß, Jung (2), Schilling (3), Jäger (3), Wartewig, Eberhardt (4), Kaufmann (4), Fütterer (7), Menge

Stationen:

1:2, 6:2, 7:5, 13:5, 13:6 (HZ), 19:7, 24:8 (Endstand)

Sie haben sich rehabilitiert – das ist das Ergebnis des 16. Spieltages der I. Worbiser Damen. Endlich haben sie zu alter Form zurückgefunden. Die Worbiserinnen wollten und mussten dieses Spiel unbedingt gewinnen, um noch eine reelle Chance auf den Aufstieg zu haben. In den letzten Partien konnten sie ihr Können einfach nicht abrufen. Doch dieses Mal lief alles zusammen. In der Offensive agierten sie dynamisch, glänzten mit sehenswertem Zusammenspiel. Immer wieder überwanden sie die gegnerische Abwehr scheinbar mühelos. Auch in der Abwehr fanden sie zu alter Stärke. Dabei war besonders die zweite Halbzeit famos. Nur zwei Gegentreffer ließen sie zu, konnten die Fehlwürfe der Gäste immer wieder zu Kontertoren umwandeln. Zwar waren sie als Favoriten in die Partie gegangen, mit einem derart hohen Sieg hatte aber keiner gerechnet. Die Worbiserinnen haben sich eindrucksvoll im Aufstiegskampf zurückgemeldet und haben am kommenden Freitag im Heimspiel gegen Spanbeck/Billingshausen die Chance, den Traum vom Aufstieg perfekt zu machen.

15.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

TSV Landolfshausen - SV Einheit 1875 Worbis I   17:16 (9:9)

WBS I mit:

Waslowski, Gräser – Jung (4), Werner (1), Schilling (6), Wartewig, Schönecker, Eberhardt (5), Stöber, Krenauer, Breitenbach, Kürsten, Gerboth

Stationen:

4:4, 6:5, 9:9 (HZ), 11:9, 12:13, 15:13, 17:15, 17:16 (Endstand)

Unerwartet eng und dann noch mit einem schlechten Ausgang für die Worbiserinnen wurde es in Landolfshausen. Die Worbiserinnen reisten mit der klaren Zielsetzung eines Sieges nach Diemarden, mussten sich dann aber selbst geschlagen geben. Dabei haben sie in der Abwehr gut gearbeitet, den Gastgebern kaum Möglichkeiten geboten. Allerdings haben sie es im Angriff nicht geschafft, Tore zu werfen. Gleich zu Beginn der Partie haben sie drei Latten-/Pfostentreffer erzielt. Wäre diese drin gewesen, hätte das Spiel sicherlich einen ganz anderen Verlauf genommen. Ungewöhnlich war allerdings auch, dass trotz guter Defensivarbeit, das Umschalten in das schnelle Spiel nicht funktioniert hat - ansonsten die Paradedisziplin der Worbiserinnen. Im stehenden Angriff agierten die Einheit-Damen zu statisch und zu ideenlos. Letztlich fanden sie in dem kampfbetonten Abwehrspiel keine Mittel, den vermeintlich schwächeren Gegner zu schlagen. Da allerdings auch die anderen Aufstiegsaspiranten ihre Spiele verloren, ist weiterhin alles offen im Kampf um den Aufstieg.

14.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

TSV BW Adelebsen SV Einheit 1875 Worbis I   20:11 (13:6)

WBS I mit:

Waslowski - Befuß, Werner (1), Schilling (3), Jäger, Wartewig, Eberhardt (3), Kaufmann (4), Gerboth

Stationen:

0:3, 2:3, 3:5, 5:5, 10:5, 13:6 (Hz), 14:7, 17:8, 18:9, 19:11, 20:11 (Endstand)

Aufgrund der Tabellensituation waren die Gäste aus Worbis Favorit, jedoch gilt Adelebsen immer als unbequemer Gegner. Und dies sollte sich bewahrheiten. Die Gastgeber konnten an diesem Tag aus dem Vollen schöpfen. Die Worbiserinnen hingehen leider nicht. Dies machte sich im Spiel dann früh bemerkbar.
Worbis hatte einen super Start. Aus einer kompakten Abwehr heraus zogen sie ihr gewohntes Spiel auf. Schnell lagen sie so mit 3:0 in Führung. Nach ein paar technischen Fehlern kamen die Gastgeber ins Spiel und verkürzten. Doch davon ließen sich die Spielerinnen nicht beeinflussen und legten nach. Leider versäumten sie es frühzeitig, den Deckel drauf zu setzen. Durch eine notwendige Umstellung kam es nun unerwartet zum Bruch im Spiel. Vor allem in der Abwehr fehlte nun die Abstimmung und Adelebsen kam zu einfachen Toren und glich zum 5:5 aus. Im Angriff hatten sie zunehmend Probleme mit der kompakten Abwehr der Gastgeber. Ihnen fehlten das Durchsetzungsvermögen und die Variabilität. So schlossen sie zu überhastet und ungenau ab. Dies nutzte Adelebsen konsequent aus und bestrafte jeden Fehler eiskalt. So zogen sie Tor um Tor mit schnellen Gegenstößen davon - Eigentlich die Stärke der Worbiser Spielerinnen. In dieser Phase fehlte dann auch der Wille zu kämpfen und dagegen zu halten.
Nach der Pause galt es nun, dieses wieder abzurufen und die drohende Niederlage im Rahmen zu halten. Die Abwehr arbeitete aggressiver und dies hatte auch Erfolg. Das erste Gegentor fiel nach knapp 10 Minuten. Leider versäumten es die Worbiserinnen, die einfachen Chancen zu nutzen und den Rückstand zu verkürzen. Im Abschluss kam dann auch noch Pech hinzu. Vom Ergebnis kann man mit der Leistung in der zweiten Hälfte zufrieden sein, nur leider nicht in Summe. Elf eigene Tore sind einfach zu wenig.

13.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SV Einheit 1875 Worbis I – MTV Geismar IV   29:16 (12:8)

WBS I mit:

Waslowski – Befuss, Jung (3), Werner (2), Schilling (4), Jäger, Wartewig (1), Eberhardt (6), Kaufmann (5), Gerboth, Fütterer (5), Stöber (2)

Stationen:

4:4, 7:7, 10:7, 12:7 (HZ), 14:9, 20:11, 25:15, 29:16 (Endstand)

Einen souveränen Sieg gegen einen eher harmlosen Gegner fuhren die Worbiser Damen ein. Nur der Beginn des Spiels lief nicht optimal. Die Worbiserinnen begannen nervös, vergaben viele Chancen, hatten Probleme im Spielaufbau. Nach 10 Minuten schienen die Gäste die stärkere Mannschaft zu sein, kamen über ein schnelles Positionsspiel insbesondere über die linke Angriffsseite zu Torerfolgen. Doch die Worbiserinnen fingen sich. Über eine stabile Abwehr kamen sie endlich über Tempogegenstöße zu Torerfolgen und nutzten im weiteren Verlauf auch die konditionelle Schwäche der Gäste. Nach dem Wechsel setzten die Worbiserinnen nahtlos an die erste Hälfte an, kamen über sehenswerte Gegenstöße zu Torerfolgen. In der kurzen Schwächephase Mitte der ersten Halbzeit konnten die Geimarerinnen noch ein paar Tore erzielen, kamen aber nicht nennenswert heran. Danach agierte die Worbiser Abwehr wieder aktiver und konzentrierter. Letztlich ein verdienter Sieg, der bei besserer Chancenverwertung noch deutlich höher hätte ausfallen können. Für das Spitzenspiel am kommenden Samstag müssen sie jedoch noch mind. eine Schippe drauflegen.

12.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

Tuspo Weende - SV Einheit 1875 Worbis I   20:22 (8:12)

WBS I mit:

Waslowski – Befuß (1), Jung (3), Schilling (7), Jäger (4), Wartewig, Eberhardt (3), Kaufmann (2), Gerboth (2)

Stationen:

0:3, 3:3, 6:7, 8:12 (HZ), 8:15, 14:17, 15:20, 19:20, 20:22 (Endstand)

Die ersten Worbiser Damen reisten ersatzgeschwächt aber dennoch als klare Favoriten nach Weende. Doch dieser Rolle wurden sie nur zeitweise gerecht. Das Spiel begann zäh, erst nach 10 Minuten gelang überhaupt ein Tor. Im Positionsspiel agierten die Worbiserinnen wie schon so oft recht langsam, kamen nur über Tempogegenstöße zu Torerfolgen. Dabei nutzten sie vielfach Ballverluste und Fehlpässe der Gastgeberinnen. Allerdings stellten die Weenderinnen eine sehr kompakte Abwehr, die den Worbiserinnen den Spielaufbau erschwerte und zu vielen vergebenen Chancen führte. Mitte der ersten Halbzeit musste dann auch die Worbiser Abwehr dem schnellen Positionsspiel der Gastgeberinnen Tribut zollen. Die routinierte Kreisläuferin holte immer wieder Siebenmeterwürfe heraus, Weende kam heran. Die Worbiserinnen reagierten und stellten die Abwehr auf eine defensive 6:0-Formation um. Hieraus erzielten sie dann bis zur Halbzeit wieder einige Tore, wobei in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte keines viel. Nach dem Wechsel begannen die Worbiserinnen stark, bauten ihre Führung dank bärenstarker Abwehr und Torfrau über Tempogegenstöße auf 8:15 aus. Das Spiel schien entschieden zu sein. Doch das sollte es noch nicht. Ab der 38. Min lief bei den Worbiserinnen nichts mehr zusammen. Zeitstrafen, Fehlabspiele, ungenutzte Chancen – dies alles spielte den Gastgeberinnen in die Karten und diese kamen immer näher bis auf 19:20 heran. Das Spiel drohte zu kippen. Letztlich retteten sich die Worbiserinnen über die Zeit und gewannen mehr als glücklich nach einer nicht gerade überzeugenden Leistung.

11.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SV Einheit 1875 Worbis I – HSG Göttingen II   25:7 (16:1)

WBS I mit:

Waslowski – Schönecker, Menge, Kürsten, Jung (1), Werner, Schilling (3), Wartewig (3), Eberhardt (11), Jäger, Gerboth, Fütterer (7)

Stationen:

8:0, 16:1 (HZ), 16:2, 24:2, 24:5, 25:7 (Endstand)

Die Rollen im elften Spiel der laufenden Saison für die ersten Worbiser Damen waren von Anfang an klar verteilt. Trotzdem taten sich die Worbiserinnen sehr schwer in den ersten 15 Minuten der Partie. Sie ließen sich das langsame Spiel der Gäste aufdrängen, fanden selbst nicht in ihr schnelles Spiel. Allein die wieder einmal sehr starke Leistung der Worbiser Torwartin hielten die Einheit-Frauen in Front. Zur Mitte der ersten Halbzeit zündeten die Worbiserinnen dann und liefen einen Konter nach dem anderen. Bis zur Pause lagen sie damit bereits uneinholbar vorn. nach dem Wechsel knüpften die Worbiserinnen an die schnellen 15 Minuten der ersten Halbzeit an, ließen den Gästen keinen Raum zum Aufholen. Im Positionsangriff taten sie sich aber weiterhin sehr schwer, agierten mit zu wenig Durchsetzungskraft und trafen auch zahlreiche klare Gelegenheiten nicht. Zum Ende hin ließen sie die Zügel wieder mehr schleifen, ermöglichten so den Gästen eine kleine Ergebniskorrektur. Am klaren Sieg der Worbiserinnen konnten diese aber nicht mehr rütteln.

10.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

Northeimer HC III - SV Einheit 1875 Worbis I   30:20 (14:10)

WBS I mit:

Waslowski, Krenauer – Befuß, Jung (2), Werner (4), Schilling (4), Schmidt (2), Wartewig (1), Eberhardt (4), Kaufmann (2), Gerboth (1)

Stationen:

3:4, 6:7, 10:9, 14:10 (HZ), 14:13, 15:14, 19:17, 26:17, 30:20 (Endstand)

Im Spitzenspiel gegen den bis dahin Tabellenzweiten aus Northeim kamen die Worbiser Damen regelrecht unter die Räder. Dabei begann das Spiel verheißungsvoll. In den ersten 15 Minuten standen sich respektvoll zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber. Beide Teams schwächelten auf den Außenabwehrpositionen, konnten so über die Außenangreifer zahlreiche Tore erzielen. Dann der erste Bruch im Worbiser Spiel. Sie machten den Spielaufbau unnötig langsam, leisteten sich viele Abspielfehler. Die Gastgeberinnen schienen hierauf nur gewartet zu haben, nutzten die Worbiser Fehler zu Gegenstoßtoren und zu einem immer größer werdenden Abstand. Die Worbiserinnen schienen in dieser Phase völlig verunsichert, auch Wechsel und Umstellungen in der Abwehrformation brachten nichts. Nach dem Wechsel erstarkten die Worbiserinnen besonders in der Abwehr. Sie standen derart sicher, dass sie 10 Minuten lang kein Tor der Northeimerinnen zuließen. Sie holten auf und hielten das Spiel bis zum 19:17 wieder offen. Dann jedoch der für alle unerklärliche Einbruch der Worbiserinnen. Plötzlich lief nichts mehr. Mit der offensiven 5:1-Deckung der Gastgeberinnen waren sie völlig überfordert, suchten überhastet den Abschluss. An einem konsequenten Aufbauspiel fehlte es völlig. Northeim holte sich immer wieder den Ball und lief erfolgreich Tempogegenstöße. Zudem vergaben die Worbiserinnen ihre Chancen gegen eine eigentlich nicht überragende Torhüterin der Gastgeberinnen. Zu allem Übel verletzte sich Andrea Schmidt derart schwer, dass sie nicht weitermachen konnte. Alternativen im Rückraum fehlten. Letztlich mussten sich die Worbiserinnen in ihrem ersten richtigen Härtetest deutlich und durchaus verdient geschlagen geben.

9.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SV Einheit 1875 Worbis I – SV Einheit 1875 Worbis II   32:22 (15:9)

WBS I mit:

Waslowski – Befuß, Jung (5), Jäger, Wartewig (2), Eberhardt (12), Gerboth (2), Kaufmann (4), Werner (5), Schmidt (2)

WBS II mit:

Gräser – Schönecker (2), Breitenbach (3), Menge (2), Kürsten, Hamelmann, Fütterer (12), Stollberg, Stahn, Stöber (3)

Stationen:

1:3, 3:4, 6:4, 10:5, 12:9, 15:9 (HZ), 20:9, 24:13, 32:22 (Endstand)

Im abteilungsinternen Rückrundenspiel zwischen der ersten und zweiten Damenmannschaft waren die Rollen von Anfang an klar verteilt. Schließlich spielte hier der verlustpunktfreie Tabellenerste gegen den Tabellenachten. Die ersten Damen gingen als klare Favoriten in die Partie. Doch zu Beginn des Spiels hielten die zweiten Damen sehr gut mit, führten sogar bis zum 3:4. Allerdings wurde auf beiden Seiten viel experimentiert, schließlich war der Ausgang des Spiels für jeden klar. Die ersten Damen kamen von Minute zu Minute besser ins Spiel und agierten besonders im Gegenstoß erfolgreich. So geht letztlich auch die Höhe des Sieges vollends in Ordnung. Die ersten Damen stehen damit nach neun Spieltagen an der Tabellenspitze und kommen ihrem Ziel des Aufstiegs in die Regionsoberliga immer näher.

8.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

HG Rosdorf-Grone III - SV Einheit 1875 Worbis I   11:16 (6:9)

WBS I mit:

Waslowski, Gräser – Befuß, Jung (5), Werner (4), Schilling (2), Wartewig, Eberhardt (5), Gerboth, Schönecker

Stationen:

0:2, 2:5, 5:5, 5:8, 6:9 (HZ), 7:12, 10:12, 10:15, 11:16 (Endstand)

Mit einer guten defensiven Leistung der Abwehr und der Torfrauen haben die ersten Worbiser Damen auch im achten Spiel einen Sieg eingefahren. Ersatzgeschwächt, aber mit Verstärkung aus dem zweiten Kader reisten die Worbiserinnen nach Rosdorf. Ihre Taktik einer offensiven Abwehr ging vollends auf. Die Gastgeberinnen kamen mit der 5:1-Deckungsformation überhaupt nicht klar. Immer wieder schlugen die Worbiserinnen mit Tempogegenstößen daraus Kapital. Doch Mitte der ersten Halbzeit leisteten sich die Worbiserinnen einen kleinen Hänger, ließen die Halblinke zu offen und mussten den Ausgleich zum 5:5 hinnehmen. Eine gute Torhüterleistung hielt die Worbiserinnen im Spiel. die vier vergebenen Siebenmeter verhinderten ebenso eine höherer Worbiser Führung zur Pause. Nach dem Wechsel kamen die Gastgeberinnen besser aus der Kabine, wirkten frischer, scheiterten aber immer wieder an der Worbiser Torfrau. Einheit fand leider nicht mehr so richtig ins Spiel. Tore wurden nur aus Einzelaktionen heraus, dafür aber auch von den Außenpositionen erzielt. Dank einer guten Abwehr schafften es die Rosdorferinnen aber nicht, das Spiel zu drehen. Und so gewannen die Worbiserinnen mit Geduld und Kampf letztlich verdient.

7.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SV Einheit 1875 Worbis I – TSV Landolfshausen II   17:14 (11:7)

WBS I mit:

Waslowski - Jung (2), Schilling (5), Jäger (1), Wartewig, Eberhardt (5), Kaufmann (4), Gerboth, Menge, Schönecker

Stationen:

1:0, 2:2, 9:2, 9:5, 10:7, 11:7 (HZ), 13:7, 14:10, 15:14, 17:14 (Endstand)

Als ungeschlagene Tabellenführer gingen die Worbiser Damen als Favoriten in die Partie. Dennoch begannen sie etwas hektisch, beide Teams tasteten sich zunächst einmal ab. Nach dem 2:2 Ausgleich bestimmten die Einheit-Damen die Partie. Aus einer sicheren Abwehr heraus zogen sie ihr schnelles Angriffsspiel auf und bauten so ihre Führung kontinuierlich auf 9:2 aus. Doch die Gäste aus Landolfshausen gaben nicht auf, kämpften sich ins Spiel zurück und verkürzten auf drei Tore. Insbesondere bestraften sie das mangelhafte Rückzugsverhalten der Worbiserinnen. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Worbiserinnen, die Gäste auf Distanz zu halten, was ihnen über die Stationen 13:7 und 14:10 auch gelang. Dann der Einbruch im Worbiser Spiel. Ohne ersichtlichen Grund schlossen sie ihre Angriffe überhastet und ohne erkennbaren Spielaufbau ab, leisteten sich technische Fehler und ließen so die Gäste wieder ins Spiel kommen. Allein der Rückhalt von Torfrau Michaela Waslowski hielt die Worbiserinnen in dieser Phase im Spiel. beim Stand von 15:14 schien die Partie zu kippen. Doch die Mannschaft fing sich rechtzeitig, kämpfte sich ins Spiel zurück und erhöhte auf 17:14. Nach dem glücklichen, aber auch verdienten Sieg stehen die Worbiserinnen weiterhin ungeschlagen auf Tabellenplatz eins.

6.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

TSV Fredelsloh – SV Einheit 1875 Worbis I   5:24 (4:11)

WBS I mit:

Waslowski - Befuß, Jung (4), Schmidt (1), Schilling (8), Eberhardt (7), Kaufmann (2), Jäger, Gerboth (2), Wartewig

Stationen:

0:2, 2:3, 3:6, 4:6, 4:11 (HZ), 4:20, 5:20, 5:24 (Endstand)

Auch wenn das Endergebnis deutlich ist, mühten sich die ersten Worbiser Damen in der ersten Halbzeit sehr. Wie in der Vergangenheit oft passiert, ließen sie sich von den Gastgeberinnen quasi einschläfern, hatten dem langsamen Spiel der Fredelsloherinnen nichts entgegenzusetzen. Nach 20 Minuten stand es erst 4:6, die Worbiserinnen ließen bis dahin viele Chancen ungenutzt. Das genommene Team-Timeout und die damit verbundenen Umstellungen brachten die Wende. Die Worbiserinnen besannen sich auf ihre Stärken, bauten ihre Führung durch schnelle, einfache Tore kontinuierlich aus. Nach dem Wechsel spielten dann nur noch die Worbiserinnen. Sie gönnten den Gastgeberinnen gerade einmal noch ein Tor. Über die wieder einmal bärenstarke Torhüterin Michaela Waslowski und eine ebenso starke Abwehr liefen sie Konter um Konter. Dabei ließen sie noch einige Chancen ungenutzt. Fredelsloh hatte dem nichts entgegenzusetzen und gab sich seinem Schicksal hin. Nach dem sechsten Spieltag stehen die Worbiser Damen damit verlustpunktfrei auf dem ersten Tabellenplatz.

5.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SV Einheit 1875 Worbis – TSV BW Adelebsen   20:11 (13:9)

WBS I mit:

Waslowski – Befuß (1), Jung (6), Werner, Schmidt (1), Jäger (2), Wartewig (3), Eberhardt (3), Kaufmann (3), Fütterer (1), Schmidt

Stationen:

2:3, 5:5, 9:6, 12:7, 13:9 (HZ), 16:10, 20:11 (Endstand)

Die Worbiserinnen wollten auch nach dem fünften Spieltag ihre Tabellenführung behalten und hatten sich gegen die Auswahl aus Adelebsen viel vorgenommen. Da urlaubsbedingt einige Ausfälle zu beklagen waren, sprangen Laura Fütterer und Josephine Schmidt mit ein und gaben ihr Debüt bei den ersten Damen. Zunächst erspielten sich die Gäste einige Vorteile, kamen insbesondere über die Außenpositionen zu Torerfolgen. Doch die Worbiser Abwehr stabilisierte sich und so entwickelte sich bis zur Mitte der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. Doch die Worbiserinnen wollten mehr und übernahmen ab der 20. Minute das Kommando. Neben sehenswerten Toren aus dem Rückraum zeichnete sich wieder einmal Torfrau Michaela Waslowski aus. Dank ihrer Paraden und einer sehr guten Abwehr kamen die Worbiserinnen ins Wellenspiel. Leider verletzte sich in der ersten Halbzeit Dorina Werner derart schwer, dass sie wohl einige Spiele ausfallen wird. Nach dem Wechsel spielten eigentlich nur noch die Worbiserinnen. Die Gäste hatten sich bereits aufgegeben. Die Abwehr verbesserte sich noch mehr und auch im Angriff konnten über den Kreis schöne Tore erzielt werden. Leider nutzten die Worbiserinnen nicht alle herausgespielten Chancen. Der hochverdiente Sieg im Spitzenspiel hätte also durchaus höher ausfallen können.

4.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

MTV Geismar IV - SV Einheit 1875 Worbis   13:21 (8:8)

WBS I mit:

Waslowski – Jung (1), Werner, Schilling (4), Schmidt (4), Jäger (3), Eberhardt (6), Kaufmann (3), Schönecker, Menge

Stationen:

2:2, 2:4, 8:4, 8:8 (HZ), 9:8, 9:13, 10:13, 10:20, 13:21 (Endstand)

Der vierte Sieg im vierten Spiel. Die ersten Worbiser Damen sind ihrem Ziel des Aufstiegs in die Regionsoberliga wieder ein Stück näher gekommen. Doch zwischenzeitlich sah vieles nicht danach aus. Nach einem guten Beginn mit starker rechter Abwehrseite und sehenswerten Toren aus dem Rückraum brachen die Worbiserinnen beim Stand von 2:4 unerwartet und unerklärlich ein. Auf einmal passte nichts mehr. Der Positionsangriff agierte viel zu langsam, setzte sich nicht in Szene, auch die Abwehr stand nicht mehr stabil. Das Spiel schien zu kippen. Nach einer Umstellung in der Abwehr in der 25.min fingen sich die Einheit-Damen und kämpften sich zurück ins Spiel. nach dem Wechsel bestimmte nur noch eine Mannschaft das Spielgeschehen – und zwar die Worbiserinnen. Aus einer sehr starken Defensive mit klasse Paraden der Torhüterin lief das Wellenspiel, allein neun Tempogegenstöße konnten in der ersten Welle erfolgreich abgeschlossen werden. Mit der offensiven 5:1-Deckungsformation kamen die Gastgeberinnen überhaupt nicht zurecht und mussten zudem dem schnellen Worbiser Spiel konditionell Tribut zollen. Letztlich eine überzeugende Leistung der Worbiserinnen, die damit nach dem vierten Spieltag weiterhin an der Tabellenspitze stehen.

3.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SV Einheit 1875 Worbis – Tuspo Weende   27:9 (15:5)

WBS I mit:

Waslowski – Befuß, Jung (5), Werner, Schilling (2), Schmidt (6), Jäger (5), Eberhardt (7), Schönecker (1), Gerboth, Hagedorn (1)

Stationen:

4:0, 8:4, 12:4, 15:5 (HZ), 17:7, 25:7, 27:9 (Endstand)

Die ersten Worbiser Damen ließen von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend als Sieger vom Platz gehen wird. Schnell lagen sie in Führung, die eigentlich bis dahin schon deutlich höher hätte ausfallen müssen. Im stehenden Angriff fanden die Einheit-Damen zunächst nur schleppend ins Spiel, schlossen die Aktionen zu überhastet ab. Dank einer sehr starken Torwartleistung konnten die Gäste dies nicht für sich nutzen und die Worbiserinnen kamen über Tempogegenstöße zu Torerfolgen. Bereits zur Halbzeit war das Spiel damit entschieden. Auch nach dem Wechsel ließen die Worbiserinnen nichts anbrennen. Tore aus dem Rückraum waren zwar Mangelware, aber dank schneller Tempogegenstöße und das präzise Spiel über den Kreis waren diese auch nicht notwendig. Die Worbiserinnen konnten damit ihre Tabellenführung verteidigen, müssen aber gegen kommende stärkere Gegnerinnen die Leistungen in Abwehr und Angriff von Beginn an abrufen. An diesem Abend waren sie jedoch die verdienten Gewinnerinnen.

2.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

HSG Göttingen II – SV Einheit 1875 Worbis I   18:21 (8:12)

WBS I mit:

Waslowski – Befuß (1), Werner, Erk (3), Schmidt (5), Wartewig (1), Eberhardt (1), Kaufmann (3), Schilling (7)

Stationen:

0:1, 4:4, 6:8, 8:12 (HZ), 13:14, 15:19, 18:21 (Endstand)

Dank einer guten Abwehrleistung gewannen die ersten Worbiser Damen auch ihr zweites Saisonspiel letztlich glücklich aber verdient. Skurril verliefen die ersten zehn Minuten der Partie. Beiden Mannschaften gelang kein Tor. Die Worbiserinnen agierten im Angriff zu hektisch und im Positionsangriff viel zu langsam. Eine zweite Welle, über die die Tore eigentlich erzielt werden sollten, fehlte völlig. Nach dem schleppenden Anfang wurden die Tore nur aus Einzelaktionen heraus erzielt, ein Zusammenspiel kam quasi nicht zustande. Der sehr stark agierende Mittelblock hielt das Team im Spiel. Zur Mitte der ersten Halbzeit fingen sich die Worbiserinnen, sahen die Lücken in der Abwehr und nutzten sie auch. Den Beginn der zweiten Halbzeit verpassten die Worbiserinnen total. Individuelle Fehler brachten unnötige Hektik ins Spiel, die die Gastgeberinnen zur Aufholjagd einlud. Nach 40 Minuten schien das Spiel beim Stand von 13:14 zu kippen. Auch die Abwehr agierte in dieser Phase nicht gerade glücklich. Doch die Worbiserinnen fingen sich und kompensierten die abnehmende Kondition mit einer starken Abwehrleistung im Mittelblock. Auf ihre eigenen Würfe konnten sie sich an diesem Tag jedoch nicht verlassen. Lediglich 21 der 60 möglichen Bälle landeten im gegnerischen Tor. Am Ende ein glücklicher Sieg, aber ein Spiel eher zum Abhaken.

1.Spieltag Damen Regionsliga Südniedersachsen  2014/15

SV Einheit 1875 Worbis II – SV Einheit 1875 Worbis I   12:28 (8:17)

WBS I mit:

Waslowski – Beifuß, Jung (2), Wetner (3), Erk (2), Schmidt (2), Jäger (7), Wartewig (1), Eberhardt (6), Kaufmann (5)

WBS II mit:

Gräser – Schönecker, Hamelmann (1), Breitenbach (1), Menge, Gerboth (4), Leibeling, Kienauer, Rohrberg, Kürsten, Dette (4), Reschwamm (2)

Stationen:

2:4, 2:9, 4:13, 8:17 (HZ), 8:22, 10:26, 12:28 (Endstand)

In einem historischen Spiel des Worbiser Handballs gab es keine Überraschung. Erstmals in der Worbiser Handballgeschichte traten zwei Damenmannschaften in derselben Liga im Punktspielbetrieb gegeneinander an. Die Rollen waren klar verteilt und der erste Kader wurde dieser vollends gerecht. Bereits früh setzten sie sich dank einer starken Torfrau Michaela Waslowski durch eine erfolgreiche erste Welle ab. Aber auch die zweiten Damen setzten durch schnelle Außenspielerinnen Akzente in der ersten Welle. Sie standen in der Abwehr sehr defensiv, zwangen die ersten Damen damit zu Fernwürfen. Diese blieben jedoch unerwarteter Weise aus. Vielmehr agierten sie über starke Außen- und Kreisspielerinnen. Im Positionsangriff taten sich beide Teams schwer. Letztlich ein Resultat, mit dem beide Teams zufrieden sein können.

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